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Familie und Freunde

FamilyHomes

Raum schaffen für Gott und Gäste.

July 7, 2026

Gebetsraum in einem FamilyHome. [.smalltext]Foto von Melanie Oetting. Verwendet mit Genehmigung.[.smalltext]

[.article__paragraph--cap][.small-caps]Ende 2018 gründete[.small-caps] Melanie Oetting mit ihrem Haus die Initiative „FamilyHomes“. Ein Netzwerk christlicher Haushalte, die einen Gebetsraum im eigenen Haus haben und sich für Gäste öffnen. In den vergangenen Jahren wuchs diese Idee im In- und Ausland. Aktuell umfasst das Format „FamilyHomes“ fünf Häuser in Deutschland, und je eines in Österreich, Amerika und Kirgistan. [.article__paragraph--cap]

Die Idee zu dieser Initiative bekam Melanie Oetting in einer schwierigen Phase ihres Lebens. Nach dem Verlust ihrer Ehe suchte sie nach Halt und Perspektive für ihr Leben. Sie klammerte sich an Gott und stellte die Frage: Wie kann und soll mein Leben weitergehen? In einer stillen Gebetszeit vernahm sie innerlich eine zarte Stimme: „Dein Haus soll ein Haus des Gebetes werden.“ Ein Jahr schwieg Melanie und empfing im Gebet das ganze Konzept der heutigen Initiative. Die genaue Entstehungsgeschichte kann man in ihrer Biographie Gott hat meinen Schmerz vergoldet (erschienen 2025 im Fontis Verlag) nachlesen.

Das eigene Privathaus reserviert einen Raum für Gott

Alles verändert sich, wenn Gott Raum in einem Zuhause bekommt. Die Mitglieder von FamilyHomes reservieren in ihrem privaten Zuhause einen konkreten Raum für Gott, um Gott dort mehr und mehr lieben zu lernen. Seine Gegenwart erfüllt jeden Raum der ausschließlich für Begegnung mit ihm reserviert ist. Darüber hinaus ist jeder Mensch, der Jesus sucht eingeladen, den köstlichen Geschmack dieses Raumes persönlich zu kosten. Es ist ganz einfach sich bei einem der Homes einzumieten und Zeit in den Privathäusern mit Gebetsraum zu „verschwenden“, für Zeit mit Gott.

Das Talent der FamilyHomes ist es, für die Gäste ein Zuhause zu schaffen, in dem sich Erde und Himmel verbinden, denn den Besuchern wird zusätzlich in jedem FamilyHome ein spezielles „Wellnessprogramm“ angeboten. Die Herbergsgeber definieren eine Leidenschaft, die ihr persönliches Leben bereichert und transportieren diese zu ihren Gästen, wenn diese dafür offen sind. So kann man aktuell ein Home für Lobpreis, ein Home der Fürbitte, ein Home für Hören auf dein Herz und vieles mehr besuchen.

Die Gäste erleben in den FamilyHomes drei zentrale Dinge: ein Zimmer, in dem sie willkommen geheißen werden, einen Gebetsraum im Haus und ein Talent des Hauses, welches sie kosten können. Der Gast bestimmt seinen Tagesablauf selbst und hat gleichzeitig die Möglichkeit Begegnung mit den Herbergsgebern zu erleben. Dabei wird der Gast mindestens einmal zum Essen an den Familientisch eingeladen und erlebt gemeinsames Gebet, wenn dies erwünscht ist.

Wirklich Ankommen verändert

In der Regel mieten sich die Gäste zwischen einem Wochenende bis zu einer Woche bei uns ein. Ab dem fünften Tag kann man eine sichtbare optische Veränderung bei den Gästen feststellen, denn sie kommen bei sich und Gott an. Ihr Gesichtsausdruck glättet sich. Viele Herbergsgeber erleben, dass ihre Gäste die Gegenwart Gottes erfahren dürfen. Sie treffen fruchtbare Entscheidungen für ihr Leben und kosten die Stärkung ihres persönlichen Glaubens. Zusätzlich sind sie ermutigt für ihre Rückkehr in den Alltag zu Hause. Viele Gäste sind befreit von Schmerz und Sorge.

Auf der Webseite der Initiative präsentiert sich jedes Home mit Informationen zu Gastgeber, Räumlichkeiten, Talent, Konfession und Preis. Jedes Home ist individuell organisiert und strukturiert. Alle vereint die Liebe zu Jesus. Jeder Privathaushalt der seinen Alltag in der Verbundenheit mit Jesus Christus lebt und bereit ist einen Raum für Gott zu reservieren und offen ist für Gäste im eigenen Haus ist herzlich eingeladen, mitzumachen. Die Mitglieder des Netzwerks treffen sich einmal im Jahr zum „Get Together“. Dabei beten, feiern und vertiefen sie ihr Miteinander. FamilyHomes ist ein ökumenisches Netzwerk und die Mitglieder begegnen sich in Vielfalt und gegenseitiger Wertschätzung.

Vor ungefähr drei Jahren ist aus der Initiative ein weiteres Format namens „PrayerHomes“ erwachsen, das nun auch zum Netzwerk gehört. PrayerHomes vernetzt Besitzer von Privathäusern, die einen Gebetsraum besitzen und den christlichen Glauben voller Hoffnung leben wollen, um so lebendige Zeugen in der Welt von heute zu sein, damit Menschen die hoffnungsvolle Liebe Gottes spüren können. Aktuell sind sechs Häuser in Deutschland bei diesem Format mit ihrem Gebetsraum sichtbar.

Die Schätze der Initiative für die heutige Zeit

Fontis Verlag, ISBN 978-3038482987

Wir leben in einer Zeit, in der die Seele des Menschen diversen Strapazen unterliegt. Viele Menschen leiden an Stress, Arbeitsdruck und steigender Zukunftsangst und sind oder fühlen sich einsam. Die beiden Initiativen schaffen stille Heimatorte mit einem klaren Fokus der Reduktion und Akzentuierung auf Christus. Wir alle benötigen den Mut uns selbst der Stille auszusetzen, denn sie hat heilende Kraft und wendet innere Not. Gleichzeitig wird so in die reale Begegnung zwischen Menschen investiert, denn dadurch kommt es zu einer Reduktion der weit verbreiteten Einsamkeit. Die definierten Talente der Herbergsgeber spülen Freude in ihr eigenes Leben und in das ihrer Gäste. So leben sie ihren Glauben im Alltag und bleiben damit nicht alleine. Ein einfaches Konzept, dessen Nachahmung sich lohnt!

[.smalltext]Mehr Informationen findet man unter familyhomes.services sowie unter prayerhomes.net.[.smalltext]