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Es gibt keine Versöhnung mit Gott ohne die Versöhnung mit allen Menschen. Es gibt kein subjektives Christentum in dem Sinne der Einschränkung auf das eigenen kleine Individuum in seinem isolierten Verhältnis zu seinem persönlichen Gott; und es gibt keinen Gott, der einen Menschen ohne seinen Zusammenhang mit den andern Menschen sähe. Christ werden und Gott schauen, teilhaben am Gottesreich bedeutet deshalb zugleich Barmherzigkeit gegen alle, Hunger, unersättlichen Durst nach einer alle umfassenden Gerechtigkeit, nach dienender Liebe und nach gewaltloser Hingabe.

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