winterberry

Wir steh’n an Gräbern und trauern.
Statt offener Türen – nur Mauern,
die Zukunft dahinter verborgen?
Und Angst vor dem kommenden Morgen?

Doch über den Gräbern erscheint
was niemand geträumt und gemeint:
Das Licht aus der ewigen Welt.
Gott selbst hat sich zu uns gestellt.

Wir schauen auf Gräber und glauben:
Kein Tod kann das Leben mehr rauben,
das ewige, göttliche Leben,
von Christus aus Gnaden gegeben.

Im Herzen der Glaubenden bleibt
der Friede, der Zweifel vertreibt,
die Liebe der ewigen Welt.
Gott selbst hat sich zu uns gestellt.

Wir kommen von Gräbern und hoffen.
Der Weg und die Zukunft steh’n offen.
Getröstet, gestärkt und gehalten
erkennen wir gnädiges Walten.

Kein Grab und kein Tod uns mehr reißt
von Christus, vom Tröster und Geist,
vom Leben der ewigen Welt.
Gott selbst hat sich zu uns gestellt.

Mehr zum Thema: Hab keine Angst - Geschichten zu Krankheit, Tod und Ewigkeit