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Ich bin mein Feind

Eine eingebürgerte Amerikanerin als Kriegsgegnerin ihres eigenen Heimatlandes

von Luma Simms

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Luma Puma – so nannten mich die amerikanischen Kinder immer. Luma Puma Montezuma. Angesichts ihres Spotts wünschte ich mir, ich wäre nie nach Amerika gekommen. Er brachte mich dazu, meinen Namen und meine Herkunft zu hassen. Ich hasste alles an mir.

Ich wurde als Tochter einer chaldäisch-katholischen Mutter und eines syrisch-orthodoxen Vaters in Bagdad geboren, doch meine Vorfahren stammten alle aus Mossul und den benachbarten Städten im Nordirak. Viele Jahre lang gab ich, wo immer ich auch gerade lebte, auf die Frage „Woher kommst du?“ die Antwort: „Ich komme aus Mossul.“ Das ist die existenzielle Wirklichkeit von Einwanderern der ersten Generation: diese Sowohl-als-auch-Spannung der beiden Kulturen, die man in sich trägt, das sehnsüchtige Verlangen nach einer einzigen Identität, einer einzigen Kultur, einer einzigen Heimat, einer umfassenden und einheitlichen Weltsicht.

Meine frühen Jahre im Irak sind voll lebhafter Erinnerungen: Ich sehe mich noch mein khubiz (Pita-Brot) in den chi u halib (Tee mit Milch) tunken, den meine Großmutter mir machte, und wie mein Onkel mit mir losging und mir eine zlabya spendierte, ein mit Sirup getränktes frittiertes Gebäck. Ich sehe mich unter dem Klatschen und dem Hurra meiner Großeltern bauchtanzen. Mein Vater lehrte Entomologie, Botanik und Imkerei. Meine Mutter unterrichtete an einer Oberschule.

Doch unser Leben im Irak war nicht idyllisch. Mein Vater musste als Schachfigur und Sündenbock zwischen seinen schiitischen und sunnitischen Arbeitskollegen herhalten. Meine Mutter musste sich nach muslimischer Sitte kleiden, wenn sie zum Markt ging. Ich kam manchmal weinend aus der Schule nach Hause, weil meine Lehrerin mir das Lineal über die Handfläche gezogen hatte. Zu christlichen Schülern waren die muslimischen Lehrer immer strenger – so kam es uns als Christen jedenfalls vor. Ich werde nie vergessen, wie meine Mutter eines Tages wütend nach Hause kam, weil ich nur die Zweitbeste in meiner Klasse war, während der erste Platz einem muslimischen Mädchen zuerkannt wurde, die lediglich in einem Fach – im Sport – einen Punkt mehr hatte als ich. Nach dieser Episode dauerte es nicht mehr lange, bis ich aufschnappte, wie meine Eltern davon sprachen, wir hätten „keine Zukunft in diesem Land“. Als die Zeit kam, in der ich aus der Schule nach Hause kam und Propagandalieder der Ba’ath-Partei sang, hatten sie ihre Entscheidung schon getroffen.

Abschied vom Irak

Mein Vater verkaufte seinen Fiat, und wir packten unsere Koffer und erzählten, wir wollten nach Griechenland in den Urlaub. In Athen angekommen, nahm mein Vater den langwierigen Prozess einer Asylbewerbung in Angriff. Nachdem wir uns in vielen Ländern um eine dauerhafte Einwanderung beworben hatten und abgewiesen worden waren, hörten wir, eine armenische Familie in Los Angeles habe sich erboten, für uns zu bürgen. Ich wollte nicht schon wieder umziehen; entweder wollte ich in Griechenland bleiben oder zurück in den Irak gehen. Ich vermisste meine Großeltern. Meine Mutter versuchte, mich mit dem Versprechen aufzuheitern, mir Bananen und Orangen zu kaufen, wenn wir in unserer neuen Heimat ankamen.

Am 13. Dezember 1978 landete unsere Maschine in Los Angeles. Der Schock des Übergangs von einer östlichen Kultur und Weltsicht in den Westen war wie ein Zusammenprall in meinem innersten Wesen. Wir ließen uns im kalifornischen Fullerton nieder, wo es damals überhaupt keine Iraker oder Araber gab, zumindest, soviel wir wussten. Jedes Wochenende fuhren wir dreißig Meilen nach Los Angeles, um die einzigen anderen Iraker zu besuchen, die wir kannten, eben jene armenische Familie, die sich für uns verbürgt hatte. In der Zeit zwischen den Wochenenden aber war es mühsam, mit meinen Klassenkameraden, Lehrern und anderen Mitbürgern zu kommunizieren. Ich kannte gerade mal vier englische Wörter: Ja, nein, bitte und danke.

In unserem ersten Monat in Amerika gingen wir in eine evangelikale Gemeinde in Fullerton. Meine Eltern setzten mich in der Sonntagsschule ab; so war das üblich, sagte man ihnen. In der Frühstückspause bekam ich eine Banane und zwei Scheiben dunkles Brot mit einem braunen Aufstrich dazwischen. Ich hatte noch nie zuvor Erdnussbutter gekostet, aber ich hatte einen Bärenhunger. Also biss ich herzhaft in das Brot, und das trockene, klebrige Zeug verkleisterte mir den Mund. Meine Lippen fühlten sich an, als wären sie zusammengeklebt. Mir war zum Heulen zumute, aber ich hatte Angst, die anderen Kinder würden sich über mich lustig machen. Mühsam die Tränen unterdrückend ging ich nach vorn und hielt das Erdnussbutter-Sandwich in der einen und die Banane in der anderen Hand empor. Ich wollte die Lehrerin um Erlaubnis bitten, das Sandwich nicht zu essen. Mit beiden Händen gestikulierend versuchte ich, sie zu fragen, ob ich die Banane auch ohne das Sandwich essen dürfe. Doch die Lehrerin dachte, ich wollte das nur das Sandwich und nicht die Banane. Also nahm sie mir die Banane ab und ließ mir das Erdnussbutter-Sandwich. Mit tränenüberströmtem Gesicht ging ich zurück und setzte mich wieder hin.

Der innere Aufruhr jener Jahre hat mich nie wieder verlassen. Er hat mich geprägt und meine Sicht der menschlichen Identität und der Einwanderung geformt.

Bald nach unserer Ankunft in Kalifornien fanden meine Eltern Arbeit. Da keine nahen Verwandten oder Freunde der Familie in der Nähe waren, die auf uns hätten aufpassen können, wurden meine Schwester und ich zu Schlüsselkindern. Im Sommer war die Bücherei unser Kindermädchen. In der vierten Klasse der Raymond Elementary School mühte ich mich ab, die Lehrerin und meine Mitschüler zu verstehen. Eine Szene hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt – die Lehrerin saß vor der Klasse auf einem Hocker und las aus einem Buch vor. Ein paar Augenblicke lang stand die Zeit still, und in meiner aufgewühlten Seele kehrte Ruhe ein. Ich verstand zwar kein Wort von dem, was sie vorlas, aber ich prägte mir das Bild auf dem Umschlag ein; es war Wilbur und Charlotte. Ich verschlang es, sobald ich selbst Englisch lesen konnte. Das Lesen hat mir das Leben gerettet; das ist bis heute so geblieben.

Mosaic Lions of Babylon from the Ishtar Gate.

Der babylonische Löwe, ein weithin bekanntes Wahrzeichen der irakischen Kultur, ist eine Figur auf dem 575 v. Chr. von Nebukadnezar erbauten Ischtar-Tor. Bildquellen www.ancient.eu/Ishtar_Gate und Wikimedia Commons.

Mein Land – mein Feind?

Während der Geiselkrise im Iran beklagte sich mein Vater, die Probleme des Nahen Ostens hätten uns bis nach Amerika verfolgt. Meine Eltern schärften uns ein, niemandem zu sagen, dass wir aus dem Irak stammten, damit die Leute nicht dachten, wir stünden hinter dem, was da passierte, was natürlich nicht der Fall war. „Sagt einfach, ihr seid aus Griechenland, wenn jemand fragt“, sagten sie uns. Als 1980 der achtjährige Krieg zwischen dem Iran und dem Irak ausbrach, waren meine Eltern erleichtert, dass wir in Amerika lebten. Meinem Vater war die Einberufung in die Armee erspart geblieben. Ein anderes Mitglied unserer Familie jedoch musste an die Front. Die Anrufe, mit denen er uns auf dem Laufenden hielt, waren kurz und sehr vorsichtig formuliert – man wusste ja nie, wer alles mithörte, und im Land lebten alle in Angst vor Saddam Husseins Regime. Wir hörten Berichte von Schulkindern, denen man Informationen über ihre Eltern entlockte, und jeder, der sich kritisch über Saddam äußerte, konnte jederzeit gefangen genommen oder getötet werden.

1990 marschierte Saddam in Kuweit ein. Und dann kam der 16. Januar 1991, der Tag, an dem meine neue Heimat Amerika im Irak einmarschierte, dem Land meiner Geburt und Herkunft. Dieser Moment war der größte Missklang in meinem Leben. Ich weinte. Ich betete für das Überleben meiner lieben Verwandten. Ich spürte, wie meine zweiteilige Identität auf die Probe gestellt wurde. Wieder einmal bekam meine Familie es mit der Angst zu tun, andere würden uns verurteilen, wenn sie wüssten, dass wir Iraker waren. Gegenüber Leuten, die wir nicht gut kannten, versuchten wir es zu vermeiden, unsere Herkunft zu erkennen zu geben. Doch selbst unter unseren eigenen Landsleuten blieben uns Konflikte nicht erspart. Immer, wenn wir uns mit anderen irakischen Freunden trafen, kam es zu Auseinandersetzungen: „Saddam ist schuld, er hat es nicht besser verdient!“ „Nein, die Amerikaner haben ihn zu ihrem Strohmann in der Region gemacht, und jetzt wenden sie sich gegen ihn.“ So ging das immer hin und her, aber es war nur Gerede – keiner von uns konnte ja irgendetwas tun.

Einst war der Irak einmal ein aufstrebendes Land. Er hatte gut gepflasterte Straßen und moderne Gebäude, Wasser- und Abwassersysteme und andere Infrastrukturen und Einrichtungen. Wenn man sich als durchschnittlicher Amerikaner arabische Filme aus den 1960ern anschauen würde, würde man eine offenkundig moderne Gesellschaft darin sehen. Das Familienleben blühte, Frauen genossen Bildung, und die Kultur der Hausgemeinschaften gedieh trotz der neuen Philosophien aus dem Westen, die durch Akademiker, die im Ausland studiert hatten, einsickerten. Die Beziehungen zwischen Christen und Muslimen waren vielleicht nicht ideal, aber es gab immerhin kein Blutvergießen. Jetzt ist das Land um Jahrzehnte zurückgeworfen; manche würden sogar sagen, um Jahrhunderte. Die Gebäude sind verkommen und schadhaft; überall blättert Farbe ab. Es herrschen Unsicherheit und Zweifel über den Wiederaufbau der alten Strukturen, sei es in materieller oder gesellschaftlicher Hinsicht.

Was mir das Herz noch schwerer macht als die materiellen Schäden ist ein bestimmtes Kennzeichen der Auflösung des Familienlebens. Während es früher in ganz Bagdad nicht ein einziges Altenpflegeheim gab (weil die Familien sich stets selbst um ihre Alten kümmerten), gibt es heute mindestens zwei davon, was teilweise daran liegt, dass so viele junge Iraker aus dem Land geflohen sind. Das ist nicht nur eine Frage der demografischen Veränderung; es ist Symptom einer veränderten Geisteshaltung, die es der jüngeren Generation heute ermöglicht, ihre Alten sich selbst zu überlassen.

Das Land meiner Vorfahren, das Land, in dem ich geboren bin und die ersten sieben Jahre meines Lebens verbracht habe, ist durch eine Welle der Gewalt nach der anderen vollkommen zugrunde gerichtet worden. Die Menschen des Irak sind erschöpft, demoralisiert und kulturell und wirtschaftlich in Not. Selbst wenn es uns gelingt, den IS aus dem Irak zu vertreiben, müssen wir unsere Regierung dazu ermuntern, über einen militärischen Ausgang hinauszudenken. Und da Amerika mit daran beteiligt war, diesen Gang der Ereignisse herbeizuführen, trägt es eine große Verantwortung für die Aufgabe, das Land zu heilen und wiederaufzubauen.

Zugehörig und nicht zugehörig

Mein Vorfahr Abraham lebte in Ur in Mesopotamien, als Gott ihn aufrief, das Land seiner Väter zu verlassen und ein Pilger und Wanderer zu sein, bis Gott ihm und seinen Nachkommen das Land Kanaan (das heutige Israel) geben würde. Im Neuen Testament wird das Leben eines Christen als Pilgerreise in ein neues Land, in unsere himmlische Heimat, beschrieben. Ich weiß nicht, wie Abraham damit zurechtkam, aber ich habe immer sehr schmerzlich empfunden, dass ich nicht dazugehörte.

Vielleicht hat es mich deshalb in den letzten Jahren nicht überrascht, den Aufstieg nationalistischer Bewegungen im Westen zu beobachten. Sie mögen sich im Detail unterscheiden, aber sie sind doch alle Variationen zu ein und demselben Thema: eine Kulturkrise, die in einer Identitätskrise wurzelt. Der Westen hat sich weitgehend von seinem in biblischen Werten verwurzelten kulturellen und spirituellen Erbe abgewandt. Man betrachte dieses Phänomen im Zusammenhang mit einem Zustrom von Einwanderern – besonders aus dem Nahen Osten –, die sich aus diesen oder jenen Gründen nicht an das politische, philosophische und kulturelle Denken des Westens anpassen. Wir müssen keine Staatstheoretiker sein, um zu verstehen, was sich da vor uns abspielt, wenn wir eine Kultur gegen die andere kämpfen sehen. Wir bekommen es existenziell zu spüren.

Wir müssen damit aufhören, Völker und Länder nach unserem Bild formen zu wollen. Wir sind nicht ihr Schöpfer.

Viele von uns haben angefangen, sich zu fragen: „Wer bin ich, und wer sind wir als Nation?“ Diese Identitätsfragen führen zu Fragen der Nationalität. Und diese Dissonanz empfindet niemand tiefer als die Einwanderer. Als Einwanderer, besonders einer, der nicht nur eine Landesgrenze, sondern auch eine kulturelle Grenze überquert hat, durchlebt man fast zwangsläufig eine Identitätskrise. Darum ist es unerlässlich, das Denken von Einwanderern zu verstehen, wenn man sich einen Reim auf die Krise machen will, die viele auf der Welt durchleben.

Der entscheidende Punkt, den die Amerikaner und die amerikanische Regierung im Blick auf den Irak (oder jedes andere nichtwestliche Land) begreifen müssen, ist, dass es ein nichtwestliches weltanschauliches Paradigma gibt und dass dieses Paradigma seine Berechtigung hat. Es gibt eine andere Art, zu leben, eine Wirtschaft aufzubauen und einen Staat zu lenken, als wir es im Westen kennen. Für mich sind gepflasterte Straßen und sanitäre Einrichtungen keineswegs gleichbedeutend mit Kulturimperialismus. Ich spreche von Beziehungen, politischen Verhandlungen und davon, wie Menschen ihr eigenes Wohlbefinden bewerten. Über die Vorzüge des Iraks kann man streiten, so viel man will, aber man sollte die Menschen, ihr Land, ihre Kultur und ihre Lebensweise respektieren. Der Irak wird niemals Amerika sein, und wir müssen aufhören, Völker und Länder nach unserem Bild formen zu wollen. Wir sind nicht ihr Schöpfer. Wenn wir eine Rolle dabei spielen wollen, die Nation wiederaufzubauen, dann müssen wir das in ihrem Interesse tun, nicht in unserem. Einem Volk die Freiheit zu bringen fängt damit an, dass man es als eigenständiges Volk respektiert. Das mag sich anhören wie eine Kleinigkeit, aber es ist unerlässlich, sich das klar zu machen. Aus dieser Mentalität heraus wird eine ganz andere Strategie des Wiederaufbaus und der Heilung erwachsen.

Wo Ost und West sich begegnen

Wenn Leute herausfinden, dass ich eine irakische Christin bin, fragen mich die Leute heutzutage, wie ich das empfinde oder darüber denke, was sich im Nahen Osten abspielt. Meine Gefühle und Gedanken dazu sind komplex. Was den IS im Irak angeht, ist es mein eigenes kulturelles Erbe, das da zerstört wird, und die Menschen, die dort getötet werden, sind mein Fleisch und Blut. Ich soll meine Feinde lieben, ja, aber was heißt das, seine Feinde zu lieben, wenn sie einem eine Pistole an die Schläfe oder ein Schwert ans Genick halten? Das Denken der Einwanderer ist komplex, und angesichts der großen Flüchtlingskrise und der riesigen Menschenwanderungen unserer Zeit ist es unabdingbar, sich um ein gemeinsames Verständnis zu bemühen.

Meine Mutter sagte immer: „Wer seine Herkunft verleugnet, verleugnet sich selbst.“ Ich bin schon lange genug auf der Welt, um zu wissen, dass das stimmt. Doch wo immer ich mich auf der Welt auch aufhalte, tröstet mich das Wissen, dass ich immer Teil des Reiches Gottes bin. Im alttestamentlichen Buch Jeremia schreibt der Prophet einen Brief an die Exilanten in Babylon:

So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels, zu allen Weggeführten, die ich von Jerusalem nach Babel habe wegführen lassen: Baut Häuser und wohnt darin; pflanzt Gärten und esst ihre Früchte; nehmt euch Frauen und zeugt Söhne und Töchter, nehmt für eure Söhne Frauen und gebt eure Töchter Männern, dass sie Söhne und Töchter gebären; mehrt euch dort, dass ihr nicht weniger werdet. Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie zum HERRN; denn wenn’s ihr wohlgeht, so geht’s euch auch wohl. (Jeremia 29,4-7)

So sehr ich mich auch in meinem Leben bisweilen innerlich durcheinander gefühlt habe durch den Widerstreit zwischen meinem amerikanischen und meinem irakischen Ich, hat doch mein christlicher Glaube meinem Leben als Immigrantin immer einen Sinn gegeben – und auch ein gewisses Maß an Trost. Durch den Propheten Jesaja sagt Gott Folgendes:

So fürchte dich nun nicht, denn ich bin bei dir. Ich will vom Osten deine Kinder bringen und dich vom Westen her sammeln, ich will sagen zum Norden: Gib her!, und zum Süden: Halte nicht zurück! Bring her meine Söhne von ferne und meine Töchter vom Ende der Erde, alle, die mit meinem Namen genannt sind, die ich zu meiner Ehre geschaffen und zubereitet und gemacht habe. (Jesaja 43,5-7)

Ich bin eine Tochter, die er aus dem Osten hergebracht hat. Im Westen hat er mich neu erschaffen als den Menschen, den er aus mir machen wollte – eine Synthese aus Ost und West –, und mich in sein Reich gesammelt, wo alle seine Menschen eins werden.

A US soldier frisking an elderly Iraqi Ein US-Soldat durchsucht einen älteren Iraker während der Invasion von 1991. Photograph © Johnny Saunderson / Alamy Stock Photo
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