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Eine unserer größten Tragödien besteht darin, dass wir nur selten den Abgrund zwischen Bekennen und Handeln überbrücken, zwischen Worten und Taten. Eine andauernde Schizophrenie wirft viele von uns in eine leidvolle innere Zerrissenheit. Auf der einen Seite bekennen wir uns stolz zu edlen und hohen Prinzipien, auf der andern tun wir das Gegenteil. Unser Leben leidet oft an zu hohem Bekenntnis-Blutdruck und an gleichzeitiger Taten-Blutarmut. Wir reden wortreich von unserer Ergebenheit für das Christentum, und doch ist unser Leben voller heidnischer Taten.

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