Morning over the bay

Leben ohne Angst

von J. Heinrich Arnold

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Wie Sonnenschein über ein Tal, breitet sich Gottes große Liebe über die ganze Welt aus. Er ist größer, viel größer als der Mensch und seine Liebe ist unvergleichlich viel größer als die der Menschen. Lasst uns nicht in Angst leben. Lasst uns über das Tal hinweg zu den Bergen aufblicken und an den großen Gott denken, der alle Dinge erschaffen hat und der jeden von uns in seiner Hand hält. Solange wir Jesus und seiner Lehre entsprechend leben, haben wir keinen Grund zur Furcht. Wir wollen ihm treu sein und alle Furcht dahinten lassen.

Daniel und die anderen Propheten, wie auch Johannes im Buch der Offenbarung, sprechen von den „letzten Tagen“ ehe das Reich Gottes kommt, in denen der Menschheit schwere Gerichte bevorstehen. Die Hungersnöte und Seuchen jedes Jahrhunderts, die Verfolgung unserer täuferischen Vorfahren und unzähliger anderer kleiner Gruppen, der Dreißigjährige Krieg und die Ausrottung der Indianer in Amerika sind alles Beispiele enormen Leidens, in denen sich viele dieser Prophezeiungen vom kommenden Gericht erfüllen. Dazu gehören auch der Erste und der Zweite Weltkrieg, in denen vielleicht die schrecklichsten Gräuel geschahen, die die Menschheit bis dahin gesehen hat. Die letzten Tage haben schon begonnen.

Wir wissen, dass wir die Welt nicht verändern werden, aber Christus kann es. Wir wollen uns ihm freiwillig hingeben. Er verlangt unsere ganze Persönlichkeit und unser ganzes Leben. Er kam, die Welt zu retten, und wir glauben, dass er – nicht ein menschlicher Führer – eines Tages die Welt regieren wird. Für ihn leben wir, für ihn geben wir alles hin, für ihn sind wir bereit zu sterben. Für ihre Sicherheit und Freiheit bauen die Nationen der Welt auf die gefährlichsten Waffen, die es je gegeben hat. Demgegenüber sind wir dazu berufen, unsere Sicherheit auf das ganz andere zu bauen, nämlich auf das, was von Gott her kommt. Und in uns brennt das Verlangen, dass allen Völkern etwas von Gott gegeben werden möchte. Es genügt nicht, dass wir ein vollkommenes, friedliches Leben in der Gemeinde führen. Unser Verlangen wird erst dann gestillt sein, wenn die ganze Erde nicht mehr unter der Herrschaft der Gewalt, sondern unter der Herrschaft Gottes steht.

Manchmal frage ich mich … ob die Unterscheidung zwischen der persönlichen Seligkeit und dem Reich Gottes noch klar genug ist. Beides ist von größter Bedeutung. Die ewige Seligkeit ist sehr wichtig – es ist wunderbar, die Nähe von Christus zu erleben und durch ihn erlöst zu werden. Aber das Reich Gottes ist das Größte!

Wenn wir die Erde ansehen, so wie sie jetzt ist, dann ist es klar, dass ein Gericht unvermeidlich ist. Tatsächlich wird dieses Gericht bereits durch die Sünde der Menschen vollzogen. Wenn wir jedoch die Worte Christi tiefer begreifen, wird es uns klar, dass Gnade und Erbarmen über das Gericht triumphieren werden. Wir erwarten einen neuen Himmel und eine neue Erde, aber wir brauchen uns keine Gedanken darüber zu machen, wann und wie das Reich kommen wird; wir wissen, dass es kommt. Petrus sagte, dass die Gemeinde helfen muss, das Kommen des Tages Gottes voranzutreiben. (2.Petr 3,11+12) So wissen wir, dass wir dazu beitragen sollen, etwas von seinem Reich unter uns lebendig werden zu lassen.

Im Anfang, noch vor der Erschaffung des Weltalls, war Gott, der unendlich liebende Vater, und bei ihm war das Wort, Jesus Christus, und der Heilige Geist. Am Ende der Zeit wird Gott allein herrschen. Die stöhnende Natur wird erlöst und das Weltall voller Freude sein. Reine Freude, Liebe, Harmonie und Gerechtigkeit werden die Erde erfüllen. (Offb 7,17) Gott wird alle Tränen abwischen, und da wird kein Tod, kein Leid und kein Schmerz mehr sein. (Offb 21,4) Die Sehnsucht nach dieser Zukunft brennt in allen Herzen.

Dieser Artikel wurde mit Auszügen aus dem Gratis Ebook „Leben in der Nachfolge“ zusammengestellt.

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